Hinweis

Die Hochschulbühne am Schwanenteich wird aufgrund der veränderten Situation in diesem Jahr leider nicht spielen – auch nicht via Stream. Es werden auch im Frühjahr 2021 keine Aufführungen stattfinden. Alle Infos dazu findet ihr hier und auf unseren Social-Media-Kanälen.

Pro­gramm Win­ter 2020/21

Drama statt Mu­si­cal

„Was ich am Drama besonders liebe, ist, dass man es immer wieder völlig neu inszenieren kann.“

Niki Drakantonaki, Regisseurin der Hochschulbühne am Schwanenteich

Die Hochschulbühne am Schwanenteich wird in diesem Jahr statt einem Musical zwei Dramen aufführen. Denn auch der Kleine Horrorladen musste wegen der Coronavirus-Pandemie schließen. Mit ihm verabschieden wir das große Tamtam der Musicals in den vergangenen Jahren. Im Dezember und Januar wird auf unserer Bühne nicht mehr gesungen und getanzt. Statt eines breiten Ensembles spielen sieben Studierende der Hochschule Mittweida in zwei Dramen. Sensibler, tiefgründiger, intimer. „Wir können auch ernst und authentisch“, so Regisseurin Niki Drakantonaki.

Das Coronavirus hat auch uns vor neue Herausforderungen gestellt, auf die wir kreative Antworten gefunden haben. Wir gehen in diesem Jahr einen neuen Weg: weg von der spektakulären Show, hin zu einer dramatischen Darbietung echter Emotionen. Seid mit dabei und begleitet uns auf unseren Social-Media-Kanälen (Instagram & Facebook).

Weiße Nächte

Fjodor Dostojewski

„Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind.“

Jedes Jahr zur Sommerzeit scheint auch nachts die Sonne in Sankt Petersburg. Im Dämmerlicht der Weißen Nächte finden sich zwei einsame Seelen. Nacht für Nacht – zur gleichen Zeit am selben Ort. Er erzählt von seinen Gedanken, Sorgen und Träumen. Sie erzählt vom Leben, das sie führt und vom Leben, das sie sich wünscht. Und von ihrer unerfüllten Liebe für einen anderen Mann – während im sanften Sonnenlicht Gefühle zwischen den beiden anfangen aufzulodern. „Weiße Nächte“ ist eine Erzählung von hoffnungslosen Romantikern und einsamen Träumern. Doch was bedeutet Träumen, wenn man die Nacht nicht mehr vom Tag unterscheiden kann?

Fjodor M. Dostojewskis „Weiße Nächte“ erschien 1848 und zählt heute zu den schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur und wurde seither mehrfach für das Theater adaptiert.

Das Stück wird durch die Band der Hochschulbühne musikalisch begleitet. Die Musik dafür wurde von Michel Suchant komponiert.

Besetzung

Porträt Alex Prezewowsky

Alex Prezewowsky
als Ivan

Porträt Kim Annika Arnold

Kim Annika Arnold
als Nastenka (altern.)

 
 
Porträt Maren Frömming

Maren Frömming
als Nastenka (altern.)

norway.to­day

Igor Bauersima

„Ich habe mir das lange überlegt. Mein Entschluss ist gefasst.“

Julie möchte ihr Leben beenden. In einem Online-Chatroom sucht sie dafür Gleichgesinnte und trifft auf August. Zusammen beschließen die beiden, sich das Leben zu nehmen. Angekommen an einer 600 Meter tiefen Schlucht über einem norwegischen Fjord, beginnen sie, sich näher kennenzulernen – und letztendlich ihre Abschiedsbotschaften aufzunehmen. „norway.today“ ist die Geschichte von Außenseitern, die ihren Sinn im Leben suchen.

Im Jahr 2000 wurde das Drama des Schweizer Regisseurs und Autors Igor Bauersima in Düsseldorf uraufgeführt. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Im Februar 2000 sprangen zwei Menschen von einem Plateau, in das 600 Meter tiefer liegende Fjord.

Auch dieses Stück wird durch die Band der Hochschulbühne musikalisch begleitet. Die Musik dafür wurde von Steffen Wurlitzer komponiert.

Besetzung

Porträt Elias Weißenrieder

Elias Weißenrieder
als August (altern.)

Porträt Emma Proß

Emma Proß
als Julie (altern.)

Porträt Niklas Rauchmaul

Niklas Rauchmaul
als August (altern.)

Porträt Joséphine Heidel

Joséphine Heidel
als Julie (altern.)